Umgang mit Salz, richtig salzen Der Umgang mit Salz und richtig salzen will - manchmal ganz neu - gelernt sein

Umgang mit Salz – richtig salzen will gelernt sein.

Den Umgang mit Salz lernen Kinder von ihrer Umgebung, traditionell also zu Hause in der Familie. Vieles, was am heimatlichen Tisch gegessen, in der Freizeit genascht wird oder selbst in der Schule oder im Restaurant um die Ecke und vor allem im Fast-Food-Bereich auf den Tisch kommt, ist allerdings viel zu salzig – und mit billigem Steinsalz statt mit hochwertigen Natursalzen gewürzt.

Die Fertignahrungs-Industrie schlägt besonders beim Salzgehalt vieler Produkte, vor allem bei Chips und Cräckern, Hamburgern und Fertigsaucen, Würzmischungen und Gebäcken gnadenlos zu. Oft sind ausser Salz und Pfeffer auch kaum andere Gewürze überhaupt bekannt, mitunter gelten auch Ketchup und Majo als Gewürz – richtig salzen oder einen gesunden Umgang mit Salz lernt man so jedenfalls nicht.

Dabei ist Salz – in der richtigen Qualität und Menge – für die Gesundheit sehr wichtig. Nicht umsonst werden im Mittelmeerraum in Südfrankreich oder Spanien und anderen heissen Gegenden der Welt beispielsweise in Salz konservierte Fische gegessen, oder ein paar Salzkristalle ins Wasser oder in den Tee gegeben. Salz wurde einst sogar mit Gold aufgewogen, Salzkarawanen versprachen gute Gewinne und Salzsieder und Salzhändler machten gute Geschäfte mit dem weissen Gold.

Welches Salz?

Steinsalz oder Meersalz, Himalaya-Salz, raffiniertes Streusalz oder grobes Natursalz aus der Salzmühle – welches Salz ist denn nun wirklich für eine gesunde Ernährung geeignet? Die Frage ist nicht umfassend und abschliessend zu beantworten, aber für Salz gilt die Grundregel des Paracelsus mehr als für manch anderen Stoff „Die Dosis allein entscheidet, ob ein Ding Gift ist oder Medizin.“

HinweisSicher scheint heute, dass Salz aus dem Supermarkt mit künstlichen Zusatz- oder Inhaltsstoffen wie etwa „Rieselhilfen“ nicht mehr viel von einem Naturprodukt hat, während reines, aus Meerwasser gewonnenes Meeressalz oder sogar handgeschöpftes Meersalz als Fleur de Sel in der richtigen Menge nicht nur deutlich besser schmeckt, sondern auch gesünder ist.

Salz-Streuer oder Salzmühle?

Salzkristalle würzen eigentlich immer gleich, egal ob Meersalz grob oder fein verwendet wird. Lediglich die Lösbarkeit von groben Meersalz-Kristallen unterscheidet sie von feinen Meersalz (Sel fin) – daher wird Gors Sel (Grobes Meersalz) eher für Kochwasser, Brühen und Suppen, bei Laugengebäck wie den Laugen-Brezeln im Schwarzwald, in Hessen und im Elsass zur äusserlichen Anwendung oder zum Einsalzen grösserer Fleischstücke oder Fische verwendet, während feines Meersalz zum Würzen von gesalzener Butter, Cremes, Dips, zum Nachsalzen oder als Prise Salz an der Salat-Vinaigrette sowie vorzugsweise beim Backen zur Anwendung kommt.

Oft wird Grobes reines Meersalz auch in einer Salzmühle fein gemahlen und dient so als Gewürz in der guten Küche. Es ist deutlich weniger aggressiv als industriell hergestelltes, teilweise künstlich jodiertes Speisesalz und so kann man das Essen eigentlich auch nicht versalzen.

Richtig gesalzen mit natürlichem guten Meersalz ist das Essen, wenn es angenehm leicht würzig schmeckt – Salz sollte allerdings beim Würzen stets als letztes Gewürz beigegeben werden und nur der abschliessenden Geschmacksgebung dienen –dann ist auch nie zuviel Sal am Essen. Guten Appetit.

Foto: Salz-Laden.de

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